Pandenomics – Virus + Wirtschaft

Brauchen wir jetzt eine Vermögenssteuer, Miriam? Oder: Fakten statt Bauchgefühl

Episode Summary

Miriam Rehm ist Junior-Professorin an der Universität Duisburg-Essen und beschäftigt sich in ihrer Forschung damit, wie gleich bzw- ungleich #Einkommen und #Vermögen verteilt sind. Ich habe sie gefragt, warum sie eine #Vermögenssteuer prinzipiell für eine gute Idee hält und wie sich diese Steuer auswirken könnte.

Episode Notes

Die finanziellen Belastungen für den Staat sind extrem hoch: Bis zu 1500 Mrd. Euro wird es den deutschen Staat kosten, die Gesundheits- und Wirtschaftskrise abzumildern. Zum Vergleich: Das BIP, also der Wohlstand/das Geld, welches alle Arbeitenden und Unternehmen in einem Jahr erwirtschaften, beträgt 3440 Mrd. Euro. Die Staatsschulden steigen also (c. p.) stark an. Sollten die besonders Vermögenden nun stärker herangezogen werden, um die Staatsfinanzen zu konsolidieren?

 

"Die Daten zu Einkommen sind natürlich besser als die zu Vermögen." 

"Zur Bewältigung der Kosten der Krise, kann eine Vermögenssteuer eine gute Idee sein."

"Im Augenblick sollte es jedoch keine Debatte um Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen geben. Das wäre kontraproduktiv." 

https://www.uni-due.de/soziooekonomie/rehm.php

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/die-risiken-sind-ungleich-verteilt-warum-corona-die-ungleichheit-verstaerken-koennte/25815662.html

https://www.socialeurope.eu/the-great-tax-debate

https://voxeu.org/article/progressive-european-wealth-tax-fund-european-covid-response

https://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/daniel-stelter-die-italiener-sind-noch-reicher-als-die-schweizer-es-waere-gut-sie-wuerden-einen-eigenanteil-bringen/25789326.html

https://www.ifst.de/covid19a/?obj=5433